Andachten

Andacht

Andacht 08.04.2021

08. April 2021 | Marli Weigt

Andacht 08.04.2021

Bildnachweis: Fraenzel / photocase.de

Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine
Wege, spricht der Herr.

Sie war eine starke Frau, die schon einige Krebsoperationen hinter sich hatte. Aber dann hieß es: inoperabel, keine Chance mehr. Sie lebte allein, denn erst seit kurzer Zeit war sie verwitwet und nun war es ihre größte Sorge, ein Pflegefall zu werden. Sie bat den Pastor ihrer Gemeinde um eine Krankensalbung wie sie in Jakobus 5 steht. Wir kamen in kleinem Kreis zusammen, um die Bitte um Gottes Hilfe zu unterstützen. Sie bat Gott, kein Pflegefall zu werden und Zuversicht erfüllte sie. Die Tage vergingen wie immer, noch konnte sie sich selbst versorgen. Doch dann reichte plötzlich die Kraft nicht mehr und sie brauchte Hilfe. Einige Frauen aus ihrer Gemeinde boten sich sogleich an, um für sie zu kochen, bei ihr zu bleiben und zu helfen. Es fiel ihr schwer, die Hilfe anzunehmen, denn irgendwie hatte sie sich alles anders vorgestellt. Hatte Gott die Gebete nicht gehört? Mit viel Liebe wurde sie von ihren Glaubensgeschwistern versorgt. Eine junge Krankenschwester blieb sogar nachts bei ihr. Sie war überwältigt von so viel Zuwendung und fühlte sich in eine geistliche Familie eingebunden. Gott hatte ihren Wunsch zwar nicht erfüllt, aber was sie nun erlebte, bedeutete ihr sehr viel mehr. Gott schenkte Versöhnung in ihrer eigenen Familie und dadurch erlebte sie innere Heilung, tiefen Frieden und Dankbarkeit. Als sie in der letzten Etappe doch noch in eine Klinik musste, durfte die junge Krankenschwester, die ihr inzwischen wie eine Tochter geworden war, sie auf der Station betreuen. Wenn andere Schwerkranke verzweifelt waren, schickte man sie zu ihr ins Zimmer, denn sie konnte andere wunderbar aufrichten. So wurde sie selbst in großer Schwachheit noch zum Segen für andere. Das Wort Gottes an Paulus wurde ihre Erfahrung: „Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft vollendet sich in der Schwachheit“. (2 Kor 12,9)

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