Andachten

Andacht

Andacht 10.01.2021

10. Januar 2021 | Günther Machel

Andacht 10.01.2021

Bildnachweis: cydonna / photocase.de

Zu dieser Zeit wurde Hiskia todkrank. Und der Prophet Jesaja, der Sohn des Amoz, kam
zu ihm und sprach zu ihm: So spricht der HERR: Bestelle dein Haus, denn du wirst sterben
und nicht am Leben bleiben. Er aber wandte sein Antlitz zur Wand und betete zum HERRN
und sprach: Ach HERR, gedenke doch, dass ich vor dir in Treue und mit rechtschaffenem
Herzen gewandelt bin …

Als Hiskia krank wurde, war er wohl 39 Jahre alt. Heute würden wir sagen: im „besten Alter“. Wer denkt in dieser Phase seines Lebens schon an den Tod? Natürlich kann ein Unfall oder eine Krankheit ganz plötzlich alle Zukunftsperspektiven verändern. Auch bei Hiskia kommen sämtliche Pläne zum Stillstand. Hiskia aber will nicht sterben, deshalb betet er. Vielleicht wollte er dem assyrischen König Sanherib keinen Anlass zur Prahlerei geben. Oder er machte sich Sorgen um seine Nachfolge, denn sein Sohn Manasse war einfach noch zu jung dafür, sein Amt zu übernehmen. Möglicherweise wollte er aber einfach weiterleben und herrschen. Das ist gut nachvollziehbar. Wir alle wollen leben und der Tod ist und bleibt der Feind. Um Gottes Entscheidung zu beeinflussen, erinnert Hiskia an seine Leistungen, an seine „guten Werke“, daran, dass er im Gegensatz zu vielen seiner Vor-gänger Gottes Ordnungen beachtet hatte. Und wie reagiert Gott darauf? Er ist tatsächlich bereit, Hiskia genesen zu lassen. Doch die weiteren Texte zeigen, dass nicht Hiskias Leistungshinweise ausschlaggebend dafür waren, sondern die Fürsorge Gottes für sein Volk. „Ich will fünfzehn Jahre zu deinem Leben hinzutun und dich und … diese Stadt beschirmen um meinetwillen und um meines Knechtes David willen.“ (V. 6) Gott handelt souverän. Viele von uns wissen aus Erfahrung, dass nicht jedes Gebet um Heilung und nicht jede Bitte um ein langes Leben erhört wird. Unser Leben liegt in Gottes Händen. Wieviel Zeit uns gegeben ist, wissen wir nicht. Deshalb ist es angebracht, das folgende Wort von Mose sehr ernst zu nehmen: „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“ (Ps 90,12)

 „Es ist alles nur geliehen hier auf dieser schönen Welt. Es ist alles nur geliehen, aller Reichtum, alles Geld. Es ist alles nur geliehen, jede Stunde voller Glück. Musst du eines Tages gehen, lässt du alles hier zurück.“ Liedtext von Heinz Schenk

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