Andachten

Andacht

Andacht 01.06.2020

01. Juni 2020 | Beate Strobel

Andacht 01.06.2020

Bildnachweis: zettberlin / photocase.de

Liebe den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen, mit ganzem Willen und mit deinem ganzen Verstand! … Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!

Jeder Mensch wünscht sich gute Beziehungen. Der erste Ort, an dem Menschen Beziehungen erleben, ist die Familie. Im Idealfall macht Familie stark und gibt Mut. Trotz so mancher Streite bleibt sie der geeignete Ort, um liebevolle, gute Beziehungen zu erleben.
Ein wunderbarer Beziehungsratgeber ist für mich die Bibel. Im Neuen Testament lädt Jesus die Menschen dazu ein, die Liebesbeziehung zwischen Gott und Mensch zu entdecken und in das tägliche Leben zu übertragen. „Liebe Gott von ganzem Herzen und deinen Mitmenschen wie dich selbst.“ Dieses Miteinander von Gott, Mitmensch und mir selbst ist das Beziehungsgeflecht, in dem jeder Mensch, Jesus zum Vorbild hat, leben sollte.
Wie erlangt man Liebe zu sich selbst? Es erfordert oft eine ganze Menge Mut, neben den eigenen menschlichen Fehlern auch das Gute an sich zu sehen, und gleichzeitig mit Disziplin Eigenschaften weiter zu verfeinern und an Fehlern zu arbeiten. Eine gewachsene Beziehung zu mir selbst ist jedoch die Grundlage dafür, dass ich gute Beziehungen zu meinem Nächsten pflegen kann.
Es gibt zwei Dinge, die zwischenmenschliche Beziehungen gelingen lassen: Barmherzigkeit und gemeinsame Zeit. Sich gegenseitig offen zuzuhören und ausreden zu lassen, ist selbstverständlich. Die dritte notwendige Komponente für eine Welt, in der alles in Ordnung ist, ist für mich als Christin die Beziehung zu Gott. Er ist für mich die Quelle aller Liebe, Hoffnung und allen Lebens.
Wie in jeder Beziehung ist auch in der Beziehung zu meinem Schöpfer Kontinuität sehr wichtig. Um in enger Verbindung zu bleiben, halte ich zwei Dinge für besonders wichtig: Hören und Sehen. Um Gott hören zu können, muss ich in die Stille gehen. Das ist in der heutigen Zeit allerdings nicht einfach. Doch erst, wenn der Lärm um einen herum verstummt, kann man die Stimme Gottes hören. Und wir müssen die Augen öffnen: für Orte, an denen Glauben erfahrbar wird; für lebendige Gemeinden; für Orte, an denen Menschen aus dem Gebet leben; für Einrichtungen, die dabei helfen, Leben gelingen zu lassen; und dafür, dass Gott der Einzige ist, der zu Menschen bedingungslos sein „Ja“ spricht.

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