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ADRA Guatemala hilft nach Vulkanausbruch

11.06.2018 11:00 | APD | von Zentralredaktion

News des Adventistischen Pressedienstes

Durch den Ausbruch des Feuervulkans in Guatemala Anfang Juni sind nach Angaben der Kommunikationsabteilung der teilkontinentalen Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in Mittelamerika (IAD-News) über 75 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 200 Personen wurden vermisst. Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Guatemala verteilt mit Hilfe ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiter Wasser und Nahrungsmittel an Betroffene.

 

„Vom ersten Tag an, an dem der Vulkan ausbrach, traf sich unser lokales Notfallteam mit den örtlichen Behörden, um die betroffenen Dörfer in der Nähe des Vulkans zu besuchen und die Menschen zu ermutigen, sichere Unterkünfte zu aufzusuchen“, sagte Gustavo Menéndez, Direktor von ADRA Guatemala. Bisher wurden drei Lastwagen mit Wasser, Lebensmitteln, Decken und Hygieneartikeln an Unterkünfte geliefert, die alle von Kirchen in verschiedenen Kirchenregionen in Guatemala gesammelt wurden, sagte Menéndez.

 

Über 100 adventistische Familien betroffen

Mehr als 1,7 Millionen Menschen sind nach Angaben von IAD-News von dem Ausbruch betroffen. Über 3.000 Personen seien evakuiert worden, mehr als 2.600 Personen befänden sich in Notunterkünften. Hunderte weitere säßen in ihren Häusern in ländlichen Gemeinden Guatemalas fest. „Unser Hauptanliegen ist es, die Menschen zu ermutigen, sich in Sicherheit zu bringen, obwohl Hunderte befürchten, dass sie ihr ganzes Hab und Gut verlieren, wenn sie ihre Häuser verlassen“, so Menéndez. Laut IAD-News seien auch über 100 adventistische Familien betroffen. Rund 100 dieser Familien haben ihre Ernte verloren, sechs Familien ihre Häuser und 17 Familien wurden evakuiert.

 

Wiederherstellung der Lebensgrundlage

ADRA International engagiere sich für die Bereitstellung von Mitteln, um Familien beim Wiederaufbau ihres Lebens zu unterstützen, so Menéndez. „Es wird mehr als ein Jahr dauern, bis diese Farmerfamilien Kochbananen, Kaffee, Ananas und mehr anbauen, also müssen wir ihnen helfen, ihre wirtschaftliche Basis wiederherzustellen.“

 

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