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Mückenalarm, Regenfronten und verfolgte Christen

05.08.2011 10:07 | Hansa | von Ralf Gelke

Dieser Sommer kann schon nerven. Macht sich mal für einen Tag die Sonne breit, saufen am nächsten Tag die Ferienorte wieder unter Regenmassen ab. So auch im diesjährigen G-Camp in Friedensau. Wer nun glaubt, dass Mücken und Regen genügen, um die Lernwilligen aus Friedensau zu vertreiben, irrt sich gewaltig. Und das gilt in einem viel stärkerem Sinne auch für die Christen weltweit, deren Sorge nicht der Wetterbericht ist. Hier in Friedensau, mitten unter den G-Campern steht ein „Gefängniszelt“. Der christliche Verein „Open Doors“ hat versucht, die beklemmende und verzweifelte Lage von verfolgten Christen in Nordkorea, China und islamischen Staaten mit einem begehbaren Gefängnis darzustellen. „Christen in Nordkorea werden in Arbeitslagern zusätzlich mit Dunkelhaft in Kisten bestraft, wenn sie sich weigern, ihre Gebete oder auch nur das Aufblicken zum Himmel einzustellen“. Mit diesen Worten beschreiben die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Vereins die bittere Wahrheit. Christlicher Glaube ist nicht überall auf der Welt willkommen. „100 Millionen Christen leiden unter Verfolgung und brauchen unsere Fürbitte“- so mahnen diese engagierten Christen von „Open Doors“. Da stellt sich die Frage nach den Relationen und ein verregneter Sommer ist dann nicht wirklich von Bedeutung, oder?

05. August 11, Pressebüro  G-Camp Friedensau, rg.

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