Menschenschlangen machen neugierig
04.08.2011 13:06 | Hansa | von Ralf Gelke
800 Teilnehmer haben sich mitten in den Ferien in Friedensau zum 16. G-Camp eingefunden. Sie sind gekommen, um kompetenter wieder
„G„ - ehen zu können. Wohin? Zu den Menschen, die auf der Suche nach mehr im Leben sind. So formuliert es das diesjährige Campmotto – „Sehnsucht nach mehr!“
Menschen aller Altersgruppen verdichten sich dort, wo für sie etwas zu holen ist. In unseren Kirchgemeinden finden sich schon lange keine Menschentrauben mehr ein, von Ausnahmen abgesehen.“ Ist uns klar, warum das so ist?“ Diese Frage stellte Dr. Bojan Godina, leitender Mitarbeiter für Mission und Evangelisation im Süddeutschen Verband der Zeltversammlung. Um eine Antwort zu finden, begab er sich mit den Teilnehmern auf Suche in unserer eigenen Geschichte als Kirche, die als dynamische Bewegung begonnen hatte. Wir lagen damals voll im Trend. Und er legte uns nahe, über alle Vorbehalte hinweg erneut auf die Menschen zu achten. Wann und wo und warum bilden sich lange Schlangen vor den Geschäften? Warum verbringen Menschen Tage im Freien, nur um ein Buch oder ein elektronisches Gerät zu kaufen? Was steckt hinter Massenansturm auf Kinos und Konzertarenen? Welche Sehnsucht scheint weltweit in Menschenherzen versteckt? Wir müssen unsere Mitmenschen verstehen, wenn wir sie lieben wollen wie Christus. Wir müssen dorthin gehen, wo Menschen sind. Wir sollten uns wieder in „Bewegung“ setzen – „Adventbewegung“ wiederbeleben. G-Camp in Friedensau – diese Tage des Lernens und der Gemeinschaft machen für mich Sinn.
04. Aug. 2011 Pressebüro G-Camp rg
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